Für eine Baufinanzierung werden 20–30 % Eigenkapital empfohlen. Finanzierungen mit weniger Eigenkapital sind möglich, führen aber meist zu höheren Zinsen.
Zu den Kaufnebenkosten zählen Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. Maklerprovision. Insgesamt betragen sie etwa 10–15 % des Kaufpreises.
Üblich sind 10, 15 oder 20 Jahre Zinsbindung. Längere Zinsbindungen bieten mehr Planungssicherheit, kürzere oft etwas günstigere Zinsen.
Die monatliche Rate sollte dauerhaft bezahlbar sein und finanziellen Spielraum lassen. Grundlage ist eine realistische Haushaltsrechnung. Faustformel: Die monatliche Rate sollte 35-40 % der monatlichen Einnahmen nicht überschreiten.
Ja. Viele Baufinanzierungen erlauben Sondertilgungen. Zudem besteht nach 10 Jahren ein gesetzliches Kündigungsrecht. Bei vorzeitiger Ablösung während der Zinsbindung, z.B. durch Verkauf des Objektes, können Vorfälligkeitskosten entstehen.